Der Coach – ein gefährlicher Freund
Es ist schon ein Risiko, sich auf einen Coach einzulassen. Man weiß nicht, welche Psycho-Methoden er einsetzt. Will er einen wirklich unterstützen – oder will er nur die eigene Tasche füllen?
Und dann ein Coach, der auch noch therapeutisch tätig ist. Wo kann das hinführen?
Man sollte tatsächlich gründlich prüfen, auf was und auf wen man sich einlässt. Helfen kann einem dabei eine vernünftige, realistische und kritische Grundhaltung. Fragen an den Coach sind erlaubt – meistens sogar erwünscht und hilfreich.
An einem bestimmten Punkt der beratenden Beziehung ist es aber durchaus sinnvoll ein Risiko einzugehen. Es macht Sinn, dem Coach zu vertrauen. Vertrauen ist eine bewusste Entscheidung. Vertrauen beinhaltet ein Risiko – sonst wäre es kein Vertrauen, sondern Gewissheit. Vertrauen bedeutet sich auszuliefern.
Artikel ‘Brand me’ auf ZEIT online
Buchtipp: Rig’dzin Dorje;’Dangerous Friend’ – The Teacher-Student Relationship in Vajrayana Buddhism; Shambala publications
Buchtipp: Reinhard K. Sprenger; Vertrauen führt; Campus