Wechselwirkungen – die unendliche Schleife
Eigentlich will man ein vernünftiges Gespäch führen, man will sich annähern, man will sich vor allem nicht schon wieder so ineinander verhaken – und trotzdem passiert geradezu das Gegenteil. Wer kennt das nicht?
Affen und Geschlechtsunterschiede
John Gray hat schon Mitte der 90er postuliert: ‘Männer sind vom Mars – Frauen sind von der Venus’. Das Ehepaar Pease hat das gerne aufgegriffen und dargestellt in ihrem Bestseller: ‘Warum Männer nicht zuhören und Frauen nicht einparken können’.
Die Unterschiede der Geschlechter: Erst waren sie Naturgesetz (deshalb dürfen Frauen in Lichtenstein erst seit 1984 zur Wahl gehen), dann hat man sie nicht nur im Zuge der Emanzipation für ungültig erklärt – und nun stellt die Wissenschaft immer wieder Ergebnisse vor, die beweisen wollen: Männer und Frauen sind doch unterschiedlich.
Das Gehirn tanzt
Ein Veranstaltungshinweis aus Sicht des Körpertherapeuten:
Der britische Choreograf Wayne McGregor kommt mit seinem Stück ‘Entity’ demnächst nach Wolfsburg.
McGregor beschäftigt sich intensiv mit den Neurowissenschaften und integriert deren neueste Ergebnisse in seine Ballett-Choreografie. ‘Die Zeit’ hat einen Artikel und ein Video veröffentlicht.
Begegnung
Ich glaube, das größte Geschenk, das ich von jemandem bekommen kann, ist, dass er mich sieht, mir zuhört, mich versteht und mich berührt.
Das größte Geschenk, das ich einem anderen Menschen machen kann, ist, ihn zu sehen, ihm zuzuhören, ihn zu verstehen und ihn zu berühren.
Wenn das gelingt, habe ich das Gefühl, dass wir uns wirklich begegnet sind.
Virginia Satir, Familientherapeutin